
23.11.2025
Faces of Agua: Lernen über universelle Sprachen In unserer Reihe Faces of Agua porträtieren wir Menschen, die das Viva con Agua Netzwerk prägen und Wasserarbeit mit Leben füllen. Eine von ihnen ist Berna Nanzungu. Sie leitet die UL4C Workshops in Uganda und zeigt, wie Lernen entsteht, wenn Leidenschaft, Erfahrung und Nähe zu den Kindern zusammenkommen.
Vom Fußballtraum zur Bildungsarbeit
Bernas Weg beginnt auf dem Fußballplatz. Sie wollte Profi werden, und der Sport war lange ihr großer Traum. Auch wenn sich dieser Weg anders entwickelt hat, ist der Fußball geblieben. Heute nutzt sie ihn als Sprache, die Kinder intuitiv verstehen. Bewegung, Energie und gemeinsames Spielen öffnen Zugänge zu Themen, die sonst theoretisch wirken könnten. Ein eingebettetes Video zeigt, wie sehr der Sport zu ihrem Alltag gehört und wie leicht sie über den Fußball Verbindung schafft. Man spürt sofort, dass diese Erfahrung ihren gesamten Ansatz prägt.
Wissen, das im Alltag wirkt
In den UL4C Workshops arbeitet Berna direkt mit Schulen zusammen. Ihr Fokus liegt darauf, Wissen so zu vermitteln, dass es im Alltag der Kinder ankommt. Wasser, Hygiene und Gesundheit werden nicht abstrakt erklärt, sondern lebendig und konkret. Übungen, Spiele und gemeinsames Erleben helfen, Inhalte zu verankern und weiterzugeben. Das Ziel ist klar: Lernen soll wirken und den Alltag der Kinder positiv verändern.
Der Einfluss von Wasser auf das Leben Ein zentraler Gedanke ihrer Arbeit ist, dass Wasser weit mehr ist als ein Versorgungsfaktor. Wenn sauberes Wasser verfügbar ist, verändert sich das Leben in vielen Bereichen. Gesundheit stabilisiert sich. Zeit wird frei. Kinder können regelmäßig am Unterricht teilnehmen. Familien werden entlastet. Schulen gewinnen Struktur und Verlässlichkeit. Wasser und Bildung greifen ineinander und schaffen Chancen für die Zukunft.
Gesichter des Wandels
Faces of Agua macht sichtbar, wie persönliches Engagement und systemische Arbeit zusammenwirken. Berna zeigt, wie viel mit Leidenschaft, Kreativität und einem offenen Zugang möglich wird. Sie steht für eine Haltung, die Kinder stärkt, Wissen verankert und Veränderung anstößt – auf dem Platz, im Klassenzimmer und in der Gemeinschaft.

05.12.2025
Wasser ist Bildung: Wie sauberes Wasser Natashas Schulalltag veränderte
Für Natasha Mugala war der Schulbesuch einmal im Monat ein Problem. Die 14-Jährige ist wissbegierig, geht gerne in die Schule und hat große Pläne für ihre Zukunft. Doch einmal im Monat musste sie zu Hause bleiben. Nicht, weil sie krank war, sondern weil ihre Schule keine sichere Toilette hatte. Es gab kein Wasser und keine Möglichkeit, sich würdevoll um ihre Hygiene zu kümmern. Für viele Mädchen weltweit ist das Alltag. Auch für Natasha war dies lange Zeit die Realität. Das hier ist Natashas Geschichte und sie zeigt, warum der Zugang zu Wasser so viel mehr ist als nur die Erfüllung eines Grundbedürfnisses
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05.12.2025
WASH'n'soul in Zambia: wenn Zahlen zu Gesichtern werden
Gemeinsam mit BORDA Zambia und soulbottles • products with soulbottles
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05.12.2025
UN Water Conference: Warum wir die Welle nur gemeinsam machen!
Es ist soweit: Regierungen, Unternehmen und Aktivist*innen sitzen an einem Tisch und haben das gleiche Ziel: WASSER FÜR ALLE. Genau diese Energie durften wir gerade hautnah erleben! Agnes Fritz und Belinda Abraham waren für Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. in Dakar, Senegal, beim UN Water High-Level Preparatory Meeting. Und eines ist klar: Echte Veränderung fließt nur, wenn wir zusammenarbeiten! Es waren intensive Tage voller strategischer Gespräche, politischer Weichenstellungen und vor allem: voller menschlicher Begegnungen. Unser Fazit aus Dakar ist eindeutig: Wasserpolitik entfaltet dann die größte Wirkung, wenn sie mutig, inklusiv und als Gemeinschaftsprojekt gedacht wird. Komm mit uns auf eine kleine Reise nach Senegal und erfahre, warum wir optimistischer denn je in die Zukunft blicken! 🌍💧
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05.12.2025
Engagement Stories: Finn läuft durch Neuseeland für sauberes Trinkwasser
Im ersten Blogbeitrag haben wir Finn Kasting und seine Idee vorgestellt: einmal quer durch Neuseeland zu laufen – vom Süden bis in den Norden. Rund 2.000 Kilometer. Jeden Tag ein Marathon. Damals stand Finn noch am Anfang seiner Reise. Heute ist er mittendrin. Finn ist gestartet. Und mit jedem Schritt trägt er unsere gemeinsame Vision weiter: Wasser für alle – alle für Wasser.
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