UN Water Conference: Warum wir die Welle nur gemeinsam machen!

UN Water Conference: Warum wir die Welle nur gemeinsam machen!

04.02.2026

Es ist soweit: Regierungen, Unternehmen und Aktivist*innen sitzen an einem Tisch und haben das gleiche Ziel: WASSER FÜR ALLE. Genau diese Energie durften wir gerade hautnah erleben! Agnes Fritz und Belinda Abraham waren für Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. in Dakar, Senegal, beim UN Water High-Level Preparatory Meeting. Und eines ist klar: Echte Veränderung fließt nur, wenn wir zusammenarbeiten! Es waren intensive Tage voller strategischer Gespräche, politischer Weichenstellungen und vor allem: voller menschlicher Begegnungen. Unser Fazit aus Dakar ist eindeutig: Wasserpolitik entfaltet dann die größte Wirkung, wenn sie mutig, inklusiv und als Gemeinschaftsprojekt gedacht wird. Komm mit uns auf eine kleine Reise nach Senegal und erfahre, warum wir optimistischer denn je in die Zukunft blicken! 🌍💧

Ein Prozess, der alle mitnimmt – kein leeres Versprechen

Was dieses Vorbereitungstreffen so besonders gemacht hat? Es war nicht das übliche "hinter verschlossenen Türen". Der Anspruch war klar: Wir gestalten den UN-Water-Prozess ko-kreativ und inklusiv.

Das Prinzip „Leaving no one behind“ war in Dakar kein buzzword für Hochglanzbroschüren, sondern gelebte Praxis. Regierungen saßen mit multilateralen Institutionen, der Privatwirtschaft und – ganz wichtig – Grassroots-Organisationen zusammen. Genau dort, wo die Arbeit täglich passiert, wurde zugehört. Dieser Austausch auf Augenhöhe ist genau der Spirit, den wir bei Viva con Agua lieben!

Viva con Agua: Eine laute Stimme für die Zivilgesellschaft

Wir sind unglaublich stolz, dass Viva con Agua als Teil des German WASH Network nicht nur dabei, sondern mittendrin war! Fachlich und strategisch konnten wir wichtige Impulse setzen.

Ein echtes Highlight war der Einsatz unserer Kollegin Belinda Abraham. Am Preparatory Stakeholder Day hat sie nicht nur teilgenommen, sondern den Prozess aktiv mitgestaltet und souverän moderiert. Belinda hat Akteur*innen vernetzt, Brücken gebaut und gezeigt, wie viel Kraft in der Zusammenarbeit steckt. Das Feedback war überwältigend positiv – viele nannten diesen Tag den stärksten des ganzen Treffens. Das zeigt: Unsere Art, Dinge anzupacken – mit Freude und Offenheit – bewegt etwas!

Sechs Wege für eine wasserreiche Zukunft

In Dakar wurde nicht nur geredet, es wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Ein zentrales Ergebnis ist die Gründung von sechs thematischen Arbeitsgruppen, die den Weg zur UN Water Conference ebnen. Diese Gruppen werden international ko-geleitet und zeigen, wie vielfältig das Thema Wasser ist:

  1. Water for People: Hier geht es um das Herzstück unserer Arbeit – Zugang für alle, besonders für vulnerable Gruppen, und klimaresiliente Infrastruktur.

  2. Water for Prosperity: Wie können wir Wasser, Energie und Innovationen verbinden, um Wohlstand zu schaffen?

  3. Water for the Planet: Der Schutz unserer Ökosysteme und der Umgang mit Extremwetterereignissen stehen hier im Fokus.

  4. Water for Cooperation: Vertrauen schaffen, rechtliche Rahmen klären und radikal inklusive Führung leben.

  5. Water in Multilateral Processes: Wasser als Brücke in andere Politikfelder nutzen und Wirkung messbar machen.

  6. Investments for Water: Wie finanzieren wir die Zukunft? Hier geht es um Banken, private Akteur*innen und fiskalische Hebel.

Diese Struktur macht deutlich: Wasser wird nicht mehr isoliert betrachtet. Es ist der Schlüssel für soziale Gerechtigkeit, ökologischen Schutz und wirtschaftliche Entwicklung.

Starke Begegnungen und ein klarer Kompass

Besonders inspirierend waren die persönlichen Begegnungen vor Ort. Der Austausch mit Retno L. P. Marsudi (Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für Wasser) und Pedro Arrojo Agudo (UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung) hat uns tief beeindruckt.

Gleichzeitig unterstreichen aktuelle Berichte wie der WHO/GLASS Report und der Global Risks Report des World Economic Forum die Dringlichkeit: Wasser ist eines der zentralen globalen Risiken unserer Zeit – aber es ist auch der wichtigste Teil der Lösung!

All for Water – Wir machen weiter!

Wir nehmen aus Dakar nicht nur eine lange To-do-Liste mit, sondern vor allem die Bestätigung für unseren Weg. Wir fühlen uns gestärkt durch das Vertrauen und die vielen offenen Türen, die wir erleben durften. Die nächsten Monate werden spannend: Von Hamburg über New York bis in die großen internationalen Prozesse tragen wir diese Energie weiter. Wir sind dankbar, Teil dieser Bewegung zu sein und gemeinsam mit euch für eine Welt ohne Durst zu kämpfen.

Lasst uns weitermachen. ALL IN FOR WATER!

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