
Im ersten Blogbeitrag haben wir Finn Kasting und seine Idee vorgestellt: einmal quer durch Neuseeland zu laufen – vom Süden bis in den Norden. Rund 2.000 Kilometer. Jeden Tag ein Marathon. Damals stand Finn noch am Anfang seiner Reise. Heute ist er mittendrin. Finn ist gestartet. Und mit jedem Schritt trägt er unsere gemeinsame Vision weiter: Wasser für alle – alle für Wasser.
Jeden Tag ein Marathon – für mehr als sich selbst
Schuhe schnüren, loslaufen, durchhalten.
Seit dem Start läuft Finn täglich eine Marathondistanz durch die wunderschöne Landschaft Neuseelands. Sein Lauf ist dabei allerdings mehr als eine sportliche Herausforderung: Er sammelt Spenden für Viva con Agua und macht auf etwas aufmerksam, das für ihn – und für uns – essenziell ist: Wasser.
Ohne Wasser kein Laufen. Keine Regeneration. Keine Energie. Gleichzeitig ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser für Millionen Menschen weltweit keine Selbstverständlichkeit. Genau hier setzt Finns Engagement an. Die Verbindung zu Viva con Agua war für ihn deshalb schnell klar: Die universelle Sprache des Sports nutzen, um auf das Menschenrecht auf Wasser aufmerksam zu machen – und konkret etwas zu bewegen.
Ein ehrliches Update von der Strecke
Wie so oft lief auch bei Finn nicht alles nach Plan. Schon am zweiten Tag machte eine Blockade in der Wade eine Pause nötig – statt Marathon waren es nur sechs Kilometer. Nach einem Ruhetag ging es weiter. Die Beine machen zum Glück wieder mit. Seitdem läuft Finn Tag für Tag rund 42 Kilometer. Knapp 500 Kilometer liegen bereits hinter ihm, aktuell ist er auf dem Weg Richtung Lake Tekapo. Neben der körperlichen Belastung gibt ihm vor allem eines Kraft: die Natur – und die Begegnungen unterwegs.

„Der letzte Marathon Richtung Queenstown und die Ankunft dort waren ein echtes Highlight. Und definitiv der Ausblick vom Roys Peak – anstrengend, aber ein absoluter Gänsehautmoment.“
Gleichzeitig gehören die täglichen Herausforderungen dazu:
„Vor allem die letzten fünf Kilometer sind immer wieder ein Kampf: müde Beine, kleine Schmerzen, die abends da sind und morgens wieder verschwunden sind.“
Halt geben ihm feste Routinen, die Daten seiner Uhr – und unerwartete Begegnungen. Zum Beispiel auf einem Parkplatz irgendwo im Nirgendwo, wo er zufällig die Nachbarn eines Freundes trifft, den er vor einem Jahr in Australien kennengelernt hat. Momente wie diese zeigen: Diese Reise ist voller Verbindung.
Wenn Engagement Wirkung entfaltet
Finns Lauf macht sichtbar, was möglich ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen – ohne großes Budget, aber mit vollem Einsatz. Für uns bei Viva con Agua ist seine Geschichte Paradebeispiel dafür, wie freiwilliges Engagement Wirkung entfalten kann: Nicht durch Hochglanzkampagnen, sondern durch echte Geschichten. Durch Menschen, die losgehen. Und durch Unterstützer*innen, die solche Initiativen möglich machen: Ihr alle seid Viva con Agua.

Jeder Kilometer zählt
Finn sammelt mit seinem Lauf Spenden für die Wasserprojekte von Viva con Agua. Das kann er nicht allein – dafür braucht es euch. Jeder Beitrag zählt. Jeder Kilometer macht einen Unterschied. Finn teilt seine Reise regelmäßig auf Instagram: @finn.kasting. Verfolgt ihn auf seiner Reise, unterstützt seinen Lauf durch eure Spende und macht so Wasser für alle möglich. Gelang hier direkt zu seiner Spendenkampagne:
Wir bleiben dran – und laufen gedanklich mit. 💧

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