YUNOMI: Living Water. Living Culture.

YUNOMI: Living Water. Living Culture.

Ein Container, der Wasser aufbereiten kann. Kunst, die auf seiner Außenwand entsteht. Musik, die Menschen zusammenbringt. Und eine Reise, die von Höchstädt über Hamburg bis nach Kibera in Nairobi führt –das ist YUNOMI.

Ein Container geht auf die Reise

Gemeinsam mit FUTURE FEMALE AFRICA und Onejiru Arfmann, der Loni & Josef Grünbeck-Stiftung, Anno’s One Fine Day und weiteren Partner*innen haben wir ein Projekt auf den Weg gebracht, das sauberes Wasser mit Kultur und Begegnung verbindet. Jan Delay begleitet YUNOMI als Ambassador.

Im Zentrum von YUNOMI steht ein mobiler Wasseraufbereitungscontainer von Grünbeck. Seine Aufgabe ist ziemlich konkret: Wasser so aufzubereiten, dass es sicher getrunken werden kann.

Bis zu 2.000 Liter Wasser pro Stunde kann die Anlage aufbereiten. Das entspricht dem täglichen Trinkwasserbedarf von bis zu 1.000 Menschen.

Entwickelt wurde der Container mit Blick auf seinen späteren Einsatzort. Denn nach seinem ersten großen Auftritt in Hamburg geht es für YUNOMI weiter: per Schiff nach Mombasa und von dort aus nach Nairobi. In Kibera wird der Container künftig im Anno’s One Fine Day Art Centre stehen.

Dort soll er nicht einfach nur Wasser liefern. Er wird Teil eines Ortes, an dem Menschen zusammenkommen, kreativ werden und sich austauschen.

Wasser trifft Kunst

Bevor YUNOMI in Nairobi ankommt, macht der Container einen Zwischenstopp in Hamburg.

Beim Reeperbahn Festival wird er erstmals öffentlich gezeigt. Und dort wird auch sichtbar, wofür YUNOMI neben sauberem Wasser steht: für Kultur, Kreativität und Begegnung.

Der Container wird selbst zur Leinwand. Moritz Adam Schmitt hat ihn bereits künstlerisch verziert. Joséphine Sagna gestalten ihn mit Live-Paintings auf dem Reeperbahnfestival weiter.

Zur offiziellen Eröffnung bringt die Tänzerin, Choreografin und Kreativdirektorin Connie Kau YUNOMI in Bewegung. Ihre Performance lädt dazu ein, Transformation nicht nur als Idee zu betrachten, sondern körperlich zu erleben.

Für den musikalischen Auftakt sorgt Nicole Hadfield. Die südafrikanisch-deutsche Sängerin und Performerin verbindet Soul, Bewegung und Storytelling und schafft damit genau die Art von Momenten, für die auch YUNOMI steht: Menschen kommen zusammen und erleben etwas gemeinsam.

Moderiert wird der Eröffnungsabend von Onejiru Arfmann, Gründerin und Creative Director von FUTURE FEMALE AFRICA. Sie hat YUNOMI initiiert, von Anfang an mitentwickelt und verschiedene Perspektiven aus Kultur, Gesellschaft und internationaler Zusammenarbeit zusammengebracht.

Und auch nach der Eröffnung bleibt einiges in Bewegung. Während des Festivals wird es weitere musikalische Momente, Secret Acts, Performances und Live-Paintings geben.

Von Hamburg nach Kibera

Nach dem Festival beginnt die zweite Hälfte der Reise.

YUNOMI wird nach Kenia verschifft und erreicht über Mombasa Nairobi. In Kibera bekommt der Container dann einen festen Platz im Anno’s One Fine Day Art Centre.

Das Arts Centre ist Teil eines Creative Hubs von FUTURE FEMALE AFRICA und Anno’s One Fine Day. Hier treffen Bildung, Kunst, Kultur und Gemeinschaft aufeinander.

YUNOMI bringt eine weitere wichtige Grundlage dazu: Zugang zu sauberem Wasser.

Denn Wasser ist nicht nur etwas, das wir zum Trinken brauchen. Wo sauberes Wasser fehlt, fehlen oft auch Möglichkeiten. Gesundheit, Bildung und ein selbstbestimmtes Leben werden schwieriger.

Deshalb gehört für uns beides zusammen: konkrete Lösungen für Wasser und Räume, in denen Menschen ihre eigenen Ideen entwickeln können.

Gemeinsam geht mehr

YUNOMI ist aus einer Partnerschaft entstanden.

Grünbeck und die Loni & Josef Grünbeck-Stiftung bringen ihre Erfahrung und Technologie im Bereich Wasseraufbereitung ein. FUTURE FEMALE AFRICA und Anno’s One Fine Day schaffen die Verbindung nach Nairobi und bringen ihre Perspektiven aus Kultur, Gesellschaft und internationaler Zusammenarbeit ein. Und wir von Viva con Agua bringen unsere langjährige Erfahrung für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene mit.

Für unseren Co-Founder Michael Fritz bedeutet das:

„Bei Viva con Agua sagen wir oft: Wasser für alle, alle für Wasser. YUNOMI bringt diesen Gedanken auf besondere Weise zum Ausdruck. Hier treffen Technologie, Kreativität und gesellschaftliches Engagement aufeinander.“

Und vielleicht ist das auch die schönste Art, YUNOMI zu beschreiben.

Eine technische Lösung, die nicht für sich allein steht.

Ein Kunstprojekt, das nicht nur Kunst sein will.

Eine Partnerschaft, die nicht an Ländergrenzen endet.

Living Water. Living Culture.

YUNOMI beginnt seine Reise in Hamburg. Aber eigentlich beginnt die Geschichte schon viel früher – mit Menschen und Organisationen, die sich gefragt haben, was entstehen kann, wenn sie ihre unterschiedlichen Stärken zusammenbringen.

Jetzt wird aus dieser Idee ein realer Ort.

Ein Container, der Wasser aufbereitet.
Eine Wand, auf der Kunst entsteht.
Ein Creative Hub in Kibera.
Und viele Menschen, die daran beteiligt sind.

YUNOMI – Living Water. Living Culture.

Die Reise geht los.

Bilder: Marco Meyer

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