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Projektgebiet:
Provinz Kirundo im Nordosten Burundis
Projektziele:
Direkt: Versorgung von 2 Schulen mit Trinkwasser (via Bohrbrunnen oder Trinkwasserzisternen)und Bau/Rehabilitierung von Sanitäranlagen. Zudem Hygieneschulungen und Trainings zur Wartung und Pflege der Anlagen
Indirekt: Die Wasserversorgung garantiert die Eingliederung der Schulen in das Schulspeisungsprogramm des Welternährungsprogramms der UN.
Projektkosten exemplarisch gerechnet für 2 Schulen:
Wasserversorgung (Zisterne,Bohrbrunnen): 14.000, - Euro
Bau/Rehabilitierung der sanitären Anlagen:
15.000. - Euro
Hygiene- & Gesundheitsschulungen, Trainings:
1.000. - Euro
insg. 30.000 Euro
Annähernd 1.500 SchülerInnen und Schülern wird damit direkt geholfen!
1. Projektvorstellung und Hintergrund
Burundi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Grundlegende Infrastrukturen fehlen an allen Orten. Dies gilt auch für die im Land vorhandenen Schulen. Nicht zuletzt da die Schulbildung im Land gefördert werden soll und einen wichtigen Baustein für die Zukunft des Landes legt, soll mit dem vorgestellten Projekt für eine konkrete Anzahl von Schulen eine Verbesserung erreicht werden:
Insgesamt 63 Schulen in Burundi sollen durch das Projekt der Welthungerhilfe in ihrer Basisinfrastruktur (Trinkwasser und sanitäre Anlagen) gestützt werden. Die Versorgung mit Trinkwasser und sanitären Anlagen hat hierbei einen zweifachen Effekt: Neben der direkten Verbesserung der Situation der Kinder und Lehrer durch qualitativ einwandfreies und quantitativ ausreichendes Wasser und der Etablierung von Hygienestandards erwerben die Schulen auch die Qualifikationen, die sie zu einer (Wieder-) Aufnahme in das Schulspeisungsprogramm der UN berechtigen.
Die Projektmaßnahmen an 32 dieser Schulen sind bereits finanziert. Von den verbleibenden 31 Schulen wurden 2 für das Fundraising von Viva con Agua reserviert.
Im Rahmen des Projektes erhält jede Schule einen dauerhaften und nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser: je nach Lage und Gegebenheiten über Regenwasserzisternen (Regenwasser ist dort ausreichend vorhanden) oder Brunnen.
Des weiteren werden sanitäre Anlagen entweder gebaut oder bestehende erneuert und ausgebaut. Ein wesentlicher Punkt, da die Versorgung mit ausreichendem Trinkwasser zwangsläufig auch einer Verbesserung der Abwassersituation bedarf.
Ebenfalls ist ein Schulungsprogramm integraler Bestandteil des Projekts. Dieses umfasst drei Bereiche:
• Hygiene–Schulung der SchülerInnen in den grundlegenden Fragen zur Hygiene mit dem Ziel, alle Kinder mit essentiellen Hygienestandards vertraut zu machen und diese als Standard zu etablieren.
• Gesundheit – ergänzend zum Bereich Hygiene, Thema hier auch: HIV/Aids
• Technik – Trainings mit den Zuständigen vor Ort, um eine dauerhafte Pflege und Instandhaltung der Anlagen zu garantieren.
2. Lebensumstände und angestrebte Verbesserung
Generell existieren in der Provinz Kirundo desolate Hygiene- und Gesundheitsverhältnisse. U. a. eine Folge von mangelndem Zugang zu sauberem Wasser und unzureichenden sanitären Anlagen an Schulen. Die wenigsten Schulen verfügen über einen Brunnen in unmittelbarer Nähe; von einer einfachen Wasserleitung für die Kantinen der Grundschulen ganz zu schweigen.
Wie in den privaten Haushalten wird das Wasser in vielen Schulen aus Brunnen oder direkt aus dem See geschöpft und über weite Entfernungen in Plastikbehältern herangetragen. Die Qualität und Quantität des Wassers ist hierbei in den meisten Fällen unzureichend.
Sanitäre Anlagen sind zwar an der Mehrzahl der Schulen vorhanden, bedürfen aber einer dringenden Rehabilitierung. Oftmals ist auch die Anzahl der Latrinen für die Anzahl der Schüler nicht ausreichend.
Diese schlechte Wasser- und Sanitärversorgung hat direkte negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Kinder und somit auch negative Auswirkungen auf deren allgemeine physische und soziale Entwicklung.
Mit der Rehabilitierung der notwendigen Wasser- und Sanitärversorgung an insgesamt 63 Grundschulen leistet das Projekt einerseits einen Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen Hygiene- und Gesundheitssituation in der Projektregion, andererseits befähigt das Projekt diese Schulen, sich für eine Wiederaufnahme in das Schulspeisungsprogramm zu qualifizieren.
Die Fortführung der Schulspeisungsprogramme an möglichst vielen Schulen ist als Voraussetzung zu betrachten, dass weiterhin viele Kinder die Möglichkeit bekommen, an einer Grundbildung teilhaben zu können.
Viva con Agua hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem 1. Internationalen WASSERTAGE Festival die finanziellen Grundlagen für dieses sinnvolle und nachhaltige Projekt unseres Partners Welthungerhilfe
zu schaffen!
Christian Wiebe
Viva con Agua de Sankt Pauli
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