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moritz piehler
Laura läuft schon zum zweiten Mal mit
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Hotel Europa Supporterinnen.
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Als Kartenscout muss man viel nachdenken
 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
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Wochenrückblick von Lars Braitmayer
 

 
moritz piehler
Morgenstart im Nieselregen.
Nachdem wir uns gestern Abend kurz vorm Ziel getrennt hatten, um Alle mit Schlafplätzen versorgen zu können, war dementsprechend heute Morgen nur eine kleine Splittergruppe vor der Festhalle in Mahlberg für unseren Termin mit dem Bürgermeister. Er zeigte sich begeistert, war ernsthaft angetan von unserem Marsch und bezeichnete es als Selbstverständlichkeit, die Aktion und die Läufer zu unterstützen. Den Worten ließ er dann auch postwendend Taten folgen. Er überreichte uns einen Scheck und übernahm dann auch noch Verantwortung für unser leibliches Wohl und lud uns zum Frühstück ein.

Kurz darauf stießen wir dann zum Rest der Gruppe, die sich über Nacht schon wieder um vier Köpfe vergrößert hat. Benny, der gerne schon früher und öfter mitgelaufen wäre, schnappte sich sogleich das Tschukudu, welches er den restlichen Tag nicht mehr aus den Händen gab - nur während unseres halbstündigen Kickpause.

Aus den ursprünglich angedachten 13 km wurde mal wieder nichts, da wir uns schnell dafür entschieden, etwas Wegevorarbeit für den morgigen Tag zu leisten. Und auch heute trennten wir uns wieder nach ca. 2/3 der Strecke, da uns unser Svenager heute gleich zwei Hotels besorgen konnte, was mich zu einer kleinen Lobeshymne verleitet. Auch die fünfte Woche ist nun rum, und wir haben immer noch keinen Cent für Übernachtungen ausgegeben. Ich bin wirklich begeistert, ja teilweise fast schon überrascht, von der Unterstützung, die wir überall erleben dürfen. Nicht nur die Hotels und Gasthöfe, sondern auch die Bäckersfrau an der Ecke, die uns zwei volle Tüten Brötchen mitgibt, Obstverkäufer, Tankwarte - so viele Menschen, die uns auf unseren Weg unterstützen.

Die Leute öffnen ihre Herzen und statt dem vielfach gehörten “sucht euch lieber Arbeit” , erscheint es mir hier oft so, als seien die Leute froh, sich in irgend einer Form beteiligen zu können, als wollten die meisten Menschen tatsächlich helfen, Gutes vollbringen. Und wenn man ihnen dann die Möglichkeiten gibt, ihnen eine Plattform anbietet, dann wird diese freudig genutzt.

Neben dieser Erkenntnis brachte, die letzte Woche natürlich noch ein Ereignis von historischem Ausmaß mit sich. Die so viel zitierten Grenzen wurden tatsächlich überschritten und VcA betrat zum ersten Mal französischen Boden. Am Ende konnte auch der größte Sprachmuffel unter uns, wobei ich mich mit einschliesse, mit ein paar französischen Sprachfetzen, die Botschaft unserer Reise an die Menschen heranzutragen. Und auch hier stießen wir auf großes Interesse und Unterstützung.

Besonderer Dank geht an Oscar und Max, die in Baden Baden für VcA den Pinsel schwangen, und deren Werk in der anschließenden spontanen Auktion, die Finanzierung eines kompletten Brunnens erbrachte. Auch dem Käufer, der mit dem Erwerb großes Kunstverständnis bewies, wollen wir natürlich ganz herzlich danken. Desweiteren ein Danke an alle Hotels und Unterkünfte, die uns beherbergten und vor allem an all die Menschen, denen wir begegnet sind und die unsere Reise auf die ein oder andere Art bereichert haben.

Love & Bless
Lars

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