11 Bilder in der Galerie!
moritz piehler
Immer weiter gen Süden
moritz piehler
Herr Fritz wie eh und je
moritz piehler
Frankfurt am Horizont
moritz piehler
Brotherly Support in Seulberg
 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
Reiseberichte: Start - 01 - 02 - 03 - 04 - 05 - 06 - 07 - 08 - 09 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39
Videos: Trailer - Tagebuch 1 - Tagebuch 2 - Fettes Brot - Wir sind Helden


Reisetagebucheintrag von Lars Braitmayer
 

 
moritz piehler
Bürgermeisterempfang in Friedrichsdorf
VcA goes A5. “Svenager, bring mal bitte was zu Essen vorbei, wir stehen gerade auf dem Standstreifen der A5.”

Ganz soweit ist es dann Gott sei Dank nicht gekommen, aber unser Weg führte uns heute tatsächlich komplett entlang der Autobahn. Für mich irgendwie eine absurde, groteske Situation.

Auf der einen Seite wir, quer durch den Wald mit unserem Tshukudu, direkt daneben die dicken Autos, die an uns vorbeirasen. Schon verrückt, wie schnell alles geworden ist, wenn man wollte, könnte man einfach hier in ein Auto steigen und vier Stunden später wieder am Millerntor, unserem Startpunkt sein. Nur vier Stunden statt 19 Tage voller wundervoller, bereichernder Erlebnisse. Nicht zum ersten Mal auf unsrer Reise wird mir wieder klar, wie wohltuend das Laufen ist. Wie oft, wenn ich von Berlin nach Stuttgart gefahren bin, hatte ich bei der Ankunft das Gefühl, dass Teile von mir noch irgendwo am Würzburger Dreieck rumhängen. Kein Wunder, wie schnell man dabei auch mal den Blick für die wesentlichen Dinge verlieren kann. Ich kann’s nicht genau erklären, aber ich hab das Gefühl, durch die Langsamkeit ist man die ganze Zeit viel mehr bei sich Selbst, fühlt sich kompletter, nichts von einem, was man irgendwo auf der Strecke liegen gelassen hat, man nimmt sich mit, als Ganzes, jeden einzelnen Schritt. Momente und Augenblicke werden viel bewusster erlebt, gewinnen an Bedeutung und Schönheit....

Nach der Ankunft, sind wir bei Moritz Bruder im Terra Cotta eingeladen, der sein Restaurant extra für uns geöffnet hat, und uns mit Pasta und Wein vom Feinsten verwöhnt. Wie war das doch noch mal gleich mit den wesentlichen Dingen?

Rundum zufrieden, setzen wir uns später in unserem Hotel noch zusammen. Zeit, gemeinsam Halbzeitbilanz zu ziehen, uns gegenseitiges Feedback zu geben. Wir sind ziemlich konstruktiv dabei. Missverständnisse und die ein oder andere kleine Ungereimtheit werden aus dem Weg geräumt. Wir stellen fest, dass wir uns jetzt seit Tagen am absoluten persönlichen Leistungsmaximum bewegen und es erfüllt uns ein wenig mit Stolz zu sehen, wie wir es schaffen, trotz dieser Anstrengung produktiv, positiv und stets zielgerichtet miteinander umzugehen.

Es scheint, als ob unser gemeinsames Ziel noch ein paar Prozent mehr aus jedem herauskitzelt. Es schweißt uns zusammen, lässt uns Mühen und Beschwerden vergessen, mit Freude und Spaß meistern, und sicher nicht nur ich gehe heute mit dem schönen Gefühl ins Bett, auf einem verdammt guten Weg zu sein, und aus der Bilanz der vergangenen Tage ganz viel Kraft zu ziehen für die nächsten 500 km.

Love & Bless

Videos: Trailer - Tagebuch 1 - Tagebuch 2 - Fettes Brot - Wir sind Helden
Reiseberichte: Start - 01 - 02 - 03 - 04 - 05 - 06 - 07 - 08 - 09 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39
 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 

 


anmelden
abmelden
 

Supporte Viva con Agua mit einem Banner auf Deiner Homepage!

Kontakt · Archiv · Impressum · Login

(c) Viva con Agua de Sankt Pauli, 2010