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Moritz Piehler
Tag 11: 50 Kilometer Hardcore
Moritz Piehler
Tag 10: Diese Etappe war mal wieder etwas länger
Moritz Piehler
Tag 10: Abmarsch! Noch ein bisschen müde vom "Wir sind Helden"-Konzert
 
 
 
 
 
 


 

 
 
 
 
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Videos: Trailer - Tagebuch 1 - Tagebuch 2 - Fettes Brot - Wir sind Helden


Reisetagebucheintrag von Lars Braitmayer und Moritz Piehler
 

 
Moritz Piehler
Tag 11: Nur die Harten kommen in den Garten
Junge, Junge - bin ich geschafft! Wir haben heute zum ersten Mal die 50 Kilometer-Marke geknackt. Die letzten zehn davon haben richtig wehgetan. Aber umso besser ist jetzt das Gefühl, hier zu sitzen, zu schreiben und sich ein klein wenig mit Selbstbeweihräucherung zu umnebeln und zu wissen, dass die 20 km morgen nach Göttingen eher ein gemütliches Auslaufen werden.

Zwei Tage sind nun vergangen seit dem legendären Heldenkonzert in Hildesheim und spätestens nach der heutigen Etappe sind auch die Nachwirkungen endgültig aus den müden Beinen geschüttelt. Nach einer feucht fröhlichen Nacht, inklusive initiatorisch, peruanischem Fledermausalarm stand der ein oder andere von uns am Freitagmorgen doch noch ganz gehörig neben sich. Dafür brachten die Mädels aus Hamburg neuen Schwung mit, und auch Bettina, die sich kurzerhand dazu entschloss, uns auf unserem Weg nach Alfeld zu begleiten, hielt die Tshukudu-Schieb-Euphorie hoch.

Am Freitagabend chillen wir gemütlich am Lagerfeuer. Das erste Mal nach den hektischen letzten Tagen, der kompletten Vivaconaguatisierung von Hannover, den Konzerten, Hildesheimer Hörsaalsprengung (vielleicht studieren in Hildesheim, Frauenquote 89%) und 30 km an der Bundesstraße finden wir alle wohlverdiente Rast und Ruhe in der Kulturherberge e.V., einer wunderschön auf dem Berg gelegenen Herberge, die kommunenmäßig angehaucht geführt und bewohnt wird.

Marc, ehemaliger Bewohner, führte uns dann heute Morgen durch wunderschönes Waldgebiet zu heiligen Quellen, an denen wir unsere Wasservorräte auffüllten, und Geschichten über Feen und Zauberer, die diese Wälder, rund um die sieben Berge (krass, die gibt’s ja wirklich) bewohnen sollen, unterhielten uns prächtig. Mit dem magischen Wasser ausgerüstet, schafften wir es dann auch irgendwie, die nächsten 40 km ab der Quelle zu bewältigen. Völlig erschöpft, aber erfüllt und glücklich liefen wir schließlich in Nordheim ein, wo das Netzwerk uns mit Stefan (Besitzer und Wirt der Deutschen Eiche und außerdem Pauli Dauerkartenbesitzer) genau an die richtige Adresse geführt hat, und der uns mit guter Hausmannskost wieder zu beleben versuchte. Das hat zumindest insoweit geklappt hat, dass ich noch ein bisschen was aufs Papier gekriegt hab'....


Love & Bless

Checkt auch Bo Flowers Reisetagebuch unter www.rappers-guide.com/index.php?option=com_news_portal&task=category§ionid=6&id=45&Itemid=190

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